 | Aufgaben |
Der Bundesverband Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter e.V. (BDF) wurde 1980 als Dachverband der auf dem Gebiet der Fleischrinderzucht und -haltung tätigen Landesverbände (anerkannten Züchtervereinigungen) und Bundesrasseverbände (Interessenvertretungen) in Deutschland gegründet.
Zu den Aufgaben des BDF gehören u.a.:
mit Behörden und Organisationen in allen Angelegenheiten der Fleischrinderproduktion und der Verwertung ihrer Erzeugnisse, die für den Geschäftsbereich einer einheitlichen Regelung bedürfen, zu verhandeln, sie zu beraten und sich ihnen gegenüber gutachtlich zu äußern. Eine Beratung bei den obersten Landesbehörden der Bundesländer kann erfolgen, wenn dies die angeschlossenen Organisationen auf Landesebene ausdrücklich wünschen.
- die Ausarbeitung einheitlicher Grundsätze, insbesondere für
- die internationale Vertretung der deutschen Fleischrinderproduktion
- die Mithilfe bei der Erschließung von Vermarktungswegen
der Informationsaustausch über die Fleischrinderproduktion und ihren Leistungsstand durch Veröffentlichungen in der Fachpresse
die Mitarbeit und Beratung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V. (ADR), Bonn, und anderer geeigneter tierzüchterischer Gremien und Organisationen in allen die Fleischrinderproduktion betreffenden Fragen.
Im Jahr 2006 wurden von den 12 im BDF zusammengeschlossenen Landesverbänden (anerkannte Züchtervereinigungen) rd. 4.200 Herdbuchbetriebe mit rd. 60.000 Herdbuchtieren und rd. 1.500 Haltungsbetriebe betreut. Die Zahl der dem BDF angeschlossenen Bundesrasseverbände beläuft sich auf 19.
Der BDF ist Herausgeber der Zeitschrift Fleischrinder Journal, die viermal jährlich im Landwirtsschaftsverlag GmbH, Hülsebrockstr. 2, 48165 Münster, erscheint.