
LfL-Broschüre
Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die eine artgerechte und umweltverträgliche Landwirtschaft fordern, erscheint die Mutterkuhhaltung als ideales Verfahren zur Erzeugung von Rindfleisch. Zudem kann über die Mutterkuh, besonders in ertragsschwachen Regionen, Grünland verwertet werden, das sonst brach fallen und verbuschen würde. Damit hat die Mutterkuhhaltung eine gesamtwirtschaftliche Bedeutung im Erhalt und Pflege von Kulturlandschaft einerseits und Lebensmittelproduktion andererseits.
In Deutschland (circa 655.000 Tiere) nahm Bayern im Jahr 2004 nach Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern den fünften Rang ein, was die Zahl der Mutter- und Ammenkühe betrifft. Trotzdem hat die Mutterkuh im Vergleich zum Milchvieh in Bayern nur eine untergeordnete Stellung.
Ob jedoch Mutterkuhhaltung in Bayern, insbesondere in den natürlich benachteiligten Regionen, weiterhin betrieben wird, hängt sehr stark davon ab, ob der landwirtschaftliche Unternehmer mit diesem Betriebszweig Gewinn erwirtschaften kann. Daher hat diese ökonomische Analyse der Mutterkuhhaltung die Zielsetzungen, die wirtschaftlichen Situation der Mutterkuhbetriebe als Datengrundlage für Prognosen und Analysen einschätzen zu können, Planungsrichtwerte und Kalkulationsmodelle abzusichern und Datenmaterial als Basis einer Schwachstellenanalyse zusammenzustellen.
Ergebnis:
Die wirtschaftliche Situation der 41 beziehungsweise 36 untersuchten Betriebe für die beiden Wirtschaftsjahre 2002/2003 und 2003/2004 war nicht befriedigend.
Die Broschüre der Bayerischen Landesanstalt für Tierzucht mit dem Titel „Wirtschaftliche Situation spezialisierter Mutterkuhbetriebe in Bayern“ kann entweder als PDF-Datei heruntergeladen oder als gedruckte Version unter der e-mail-Adresse Agraroekonomie@lfl.bayern.de bestellt werden.
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